Dr. med. Klaus Heil
Facharzt für Orthopädie-Rheumatologie­ Schwerpunktzentrum Osteologie­­­                          interventionelle Schmerztherapie an der Wirbelsäule

 

Spinalkanalstenose

Der Spinalkanal ist geformt wie ein Rohr. In diesem Rohr befindet sich das Rückenmark und etwa ab Höhe des 2-3 Lendenwirbelkörper einzelne Nerven, die so genannten Spinalnerven. Eine Verengung des Spinalkanals wird verursacht durch Verknöcherung von Bandscheiben, Bindegewebe, Aufbrauch der Bandscheiben und von Arthrose der Wirbelgelenke. Es gibt zentrale Verengungen, die häufig diffuse Schmerzen in beiden Beinen verursachen, meist an der Oberschenkelrückseite. Beschwerden bei Verengungen der Wirbellöcher, an denen die Spinalnerven in den Körper austreten, verursachen spezifische charakteristische Symptome für den betroffenen Nerven.


Das wichtigste Symptom für eine Spinalkanalstenose ist die Einschränkung der schmerzfreien Gehstrecke auf weniger als 500 m. Die MRT oder CT Diagnose einer Spinalkanalstenose ist eine Papierdiagnose oder schwarze Magie und begründet daher in keinem Fall eine gerechtfertigte Diagnose oder eine Operations - Notwendigkeit. Die Beschwerden eines Patienten müssen zu der Bilddiagnose passen.

Wirkungsvoll behandelt werden die Beschwerden durch Fahrradfahren, Schwimmen und Gehen, also durch aktive Bewegung.

Wir können Sie unterstützen, in dem wir Spritzen an die Rückenhäute und die Nerven geben, damit die Nervenreizungen verringert werden.

Eine weitere Möglichkeit einer minimalen Operation ist die Implantation eines Platzhalters, der den Nerven den fehlenden Platz wiedergibt und Nervenreizungen nicht mehr entstehen. Solche Metallröhrchen werden zwischen den Dornfortsätzen implantiert und erweitern die Nervenaustrittslöcher.

 

 
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